Veranstaltung
16.07.2024, 19:00 – 21:00Landesfrauenrat, Grindelallee 43, 20146 Hamburg

Was tun gegen digitale Gewalt?

Über Prävention und den Schutz von Betroffenen – denn digitale Gewalt ist poltisch und betrifft häufig Frauen.
Termin

Digitale Gewalt zeigt sich in zahlreichen Formen und hat viele Facetten: Sie umfasst Belästigung, Verleumdung und Diskriminierung im Internet ebenso wie direkte Bedrohungen über Messengerdienste, die Konfrontation mit sexistischen Bildern bis hin zu KI-gestützten Deep-Fake-Videos mit pornographischen Inhalten. Digitale Gewalt kann zu physischer Gewalt führen – und umgekehrt. Über prominente Fälle wird häufig berichtet, doch diese Form der Gewalt kann jede Person treffen – egal ob in Beziehungen, am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Ehrenamt. Besonders oft sind Frauen, LGBTIQ+ Personen und Menschen, die von rassistischer Diskriminierung ausgesetzt sind, betroffen.

Im Rahmen der Veranstaltung fragen wir uns: Was können wir dagegen tun? Welche politischen Strategien sind erforderlich, um digitale Gewalt zu bekämpfen und Opfer zu schützen? Digitale Gewalt ist politisch: Sie beschränkt die Freiheit der betroffenen Menschen, beeinträchtigt sie oft auch in ihrer politischen Arbeit – und bedroht somit letztlich auch das gesellschaftliche Klima.

Mit

Moderation:

Bitte meldet euch zur Veranstaltung über folgende E-Mail an: info@boell-hamburg.de

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Frauen*bildungszentrum DENKtRÄUME und wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.